Pressebericht

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Bonsaiausstellung im Weserbergland-Zentrum am 01. und 02. Mai 2004

Zur 3. Großen Ausstellung lädt der "Bonsaiarbeitskreis Weserbergland" am 01. und 02. Mai 2004 in das "Weserbergland-Zentrum", Hameln ein. Die Ausstellung ist von 10.00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Zu sehen ist ein repräsentativer Querschnitt der Arbeiten des Arbeitskreises aus den vergangenen 2 Jahren. Von "klein bis ganz groß", also rund 15 cm bis 120 cm (Mame bis Dai), wird auf der Ausstellung alles vertreten sein. Heimische Gehölze, wie z. B. Buche, Lärche, Kiefer und auch Hainbuche, sind neben den asiatischen Bonsai in allen Stilrichtungen zu sehen. Das Motto der Ausstellung lautet diesmal: "Frühling + Bonsai". Anfang Mai ist das kräftige Grün die bestimmen Laubfarbe aber auch die vielen Farbvarianten des japanischen Fächerahorn sind zu bewundern.

Eine "Tokonoma" (Erker im jap. Haus) zeigt die stilgerechte Präsentation eines Bonsai im "Dreiklang" mit einer Kusamo (Akzentpflanze) und Rollbild.

Bonsai heißt wörtlich übersetzt: "Baum, der in der Schale wächst". Niemand weiß genau, wann der erste Bonsai entstand. Bekannt ist aber, dass die Chinesen bereits 200 v. Chr. Miniaturlandschaften schufen, die neben Bäumen auch Steine und Moos enthielten. Einzelne, in Schalen gepflanzte Bäume kamen später auf. Als die Chinesen im Mittelalter nach Japan einfielen, brachten sie unter anderem auch den Bonsai mit. Doch erst im 20. Jahrhundert beschäftigte sich eine breitere Öffentlichkeit mit der hohen Kunst des Bonsai. Die Begeisterung ging in Japan sogar soweit, dass ein richtiges Dorf "Rund um Bonsai" gegründet wurde: Omiya, heute ein Vorort Tokios, wurde zum Mekka der Bonsai-Liebhaber aus aller Welt.

Erst nach dem 2. Weltkrieg brachten britische und amerikanische Soldaten die Bonsai-Kunst nach Europa. 1973 wurden dann erstmals während der Bundesgartenschau "Planten und Blomen" Bonsai in Deutschland ausgestellt.

Ein Bonsai ist eine "Symbiose aus Kunst und Natur", also ein Kunstwerk, das nie fertig wird. Die Faszination liegt dabei in der exakten Nachbildung lebensgroßer Vorbilder aus der freien Natur. Von der "streng aufrechten Form" und der "frei aufrechten" leicht verspielten Form, der "windgepeitschten Form" der "Kaskade" bis hin zum "Literaten" werden alle 12 Grundformen in der Ausstellung zu sehen sein. An den ca. 100 Exponaten können die einzelnen Gestaltungstechniken wie "Jin oder Shari" (künstliche Alterungstechniken - hohler Stamm oder Blitzschlag) bewundert werden.

Die Ausstellung wird unter der Schirmherrschaft des Innenministers, Herrn Uwe Schünemann, und des Präsidenten des Bonsai-Club Deutschland, Herrn Gerhard Vorderwülbecke, um 11.00 Uhr am Samstag den 01.05. eröffnet. "Schauen und genießen" ist nur eine Seite dieser Ausstellung. An beiden Tagen finden Demos um 11.oo und 14.oo Uhr statt. Hier kann der Interessierte sehen, wie z.B. aus Baumschulpflanzen Bonsai gestaltet werden. Am Samstag gestaltet Herr Volker Einbock, Hannover einen "alpinen Lärchenwald und am Sonntag wird unter dem Motto "Baum des Jahres 2004" eine Nadelbaumgruppe von Herrn Dietmar Ansorge, Braunschweig gestaltet. Ebenfalls Sonntag entsteht eine "Saikei-Landschaft" durch Herrn Ralf Wetzel und Udo Wollenhaupt. Die Mitglieder des Arbeitskreises stehen selbstverständlich an beiden Tagen für alle Fragen zum Thema "Bonsai" zu Ihrer Verfügung.

Begleitet wird die Ausstellung durch eine attraktive Verkaufsbörse und eine Tombola. Der Eintritt kostet 3,00 Euro. Für Kinder unter 14 Jahren ist der "Eintritt frei".
 


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