Bäume des Jahres
Weisstanne

Baumportrait

Die Weisstanne
(Baum des Jahres 2003)

Abies alba Mill.
Föhrengewächse

Höhe: 500jährig über 50 Meter

 

 

 

 

Weisstannen-Gruppe im Sommer


Der im Wirtschaftswald ein Höchstalter von 180 - 200 Jahren, eine Höhe von 30 - 40 m und einen Stammdurchmesser von ca. 1 m  erreichende Baum kann im Urwald 500jährig werden. Im Alter weist der Baum eine lange Pfahlwurzel und eine storchennestartige, abgeplattete Krone auf.

Die Weisstanne zeichnet sich durch leichtes, gutspaltbares Holz mit leicht gelblichen und rötlichen Zügen aus. Die Nadeln sind bis zu 3 cm lang, abgeflacht, am Ende meist ausgerandet, gegen den Grund zu verschmälert und wachsen mit einer kreisrunden Fläche am Zweig. Nach 6 bis 11 Jahren fallen die alten Jahrgangsnadeln ab. Einzeln stehende Bäume fangen im Alter von 30 Jahren an zu blühen. Die Samen sind groß, dreieckig, terpentinreich und mit breiten Flügeln versehen.

Erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1539 - stand eine Tanne als Weihnachtsbaum im Straßburger Münster.

Tannenzweig-sticht nicht im Gegenteil zur Fichte

zwei weiße Wachsstreifen auf der Blattunterseite

Die Zapfen stehen aufrecht am Zweig

Standort und Verbreitung:
Als anspruchsvoller mittel- und südeuropäschischer Gebirgsbaum bevorzugt die Weisstanne frische bis feuchte, schwach saure bis basische, tiefgründige, lehmige bis tonige, fruchtbare Böden und schattige Lagen. Diese Bedingungen werden meist an West- und Nordhängen in der montanen Stufe erfüllt.
 
 

Bonsaitauglichkeit:

Aufgrund der langen Pfahlwurzel und der etwas heitelen Natur der Tanne sollte hier der Fichte als Flachwurzler der Vorrang gegeben werden.

Mir ist jedenfalls keine Gestaltung einer Tanne bekannt (selbst auf Nachfrage im Forum des BCD nicht).











Quellen:
Mythos Baum - Doris Laudert/BLV
Bäume u. Sträucher - Godet/Weltbild Verlag
 

Fichte - Gestaltung Jürgen Zaar in Staffelstein 2002

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